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Logopädie

 

Die logopädische Therapie, in der Umgangssprache auch als Sprachtherapie bekannt, ist ebenfalls ein Teil der aktivierenden und nichtmedikamentösen Therapie. Dieser Therapiebereich fokussiert vor allem das Feststellen und Behandeln von neurogenen Schluck-, Sprach- sowie Sprech- und Stimmstörungen. Der Schwerpunkt der Behandlungsansätze bei den unterschiedlichsten Störungsbildern ist der Erhalt bzw. die (Wieder-) Herstellung der Kommunikationsfähigkeit und die selbstständige orale Nahrungsaufnahme sowie mitunter auch das Sekret-Management und die Versorgung von Trachealkanülen.

In der Befunderhebung werden zunächst verschiedene Fähigkeiten geprüft, um eine klare Diagnose zu stellen. Dabei unterscheiden wir im Wesentlichen die folgenden logopädische Krankheitsbilder bei Morbus Parkinson.

Aphasie:
Die Aphasie gilt als erworbene Sprachstörung, wobei einzelne unterschiedliche Domänen betroffen sind. Dazu zählt unter anderem die Sprachlaute, der Redefluss sowie die Intonation und Akzentuierung. Grob versteht sich darunter Einschränkungen in der Wortproduktion und im Wortverständnis.

Akalkulie:
Hierunter wird eine Teilleistungsschwäche verstanden, die einen Verlust bzw. eine gestörte Funktion der erworbenen Rechenfähigkeit umfasst. Infolgedessen wird das Erfassen, Bewältigen und Lösen von mathematischen Übungsinhalten als problematisch erlebt.

Dysphagie:
Diese Störung trifft zu, wenn eine oder mehrere Funktionen im komplexen Vorgang des Schluckaktes dysfunktional funktionieren.

Dysarthrie:
Die erworbene Sprechstörung der Dysarthrie bezieht sich auf die Beeinträchtigungen im motorischen Steuerungssystem des Gehirns. Klassisch dafür steht die Schwächung, Verlangsamung und Koordination der Muskulatur, welche die Atmung, die Artikulation und die Stimmgebung negativ beeinflussen.

Sprachapraxie:
Bei diesem Störungsbild funktioniert in der Planung und Durchführung von Sprechbewegungen ungenügend bis defizitär. Im Kontakt fällt auf, dass der Betroffene weiß, was er sagen will, aber die sprechmotorische Steuerung die Verständlichkeit erschwert bzw. mitunter unmöglich macht.

Die Behandlungsansätze werden patientenindividuell in einzeltherapeutischen Settings realisiert, dabei werden die Betroffenen zunächst bezüglich ihrem Krankheitsbild beraten und erhalten mögliche Behandlungsoptionen angeleitet. Im Verlauf stet das Erlernen von speziellen Übungen, die zur Kommunikationsaktivierung führen und in den Alltag etabliert werden sollen, im Vordergrund. Der Nutzen und die Effektivität von weiteren logopädischen Einzelsitzungen im ambulanten Bereich wird zusätzlich geprüft und ggf. empfohlen. Jeder Patient bekommt zum Ende des Aufenthaltes ein personenbezogenes Übungsprogramm für die eigenständige Anwendung zuhause ausgehändigt.

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