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Musiktherapie

 

Musiktherapie und Rhythmische Sprache sind feste Bestandteile unseres Angebots für Parkinson-Patienten in unserer Neurologischen Fachklinik. Die Rhythmisch-akustische Stimulation spielt eine entscheidende Rolle in der Musiktherapie für Menschen mit Parkinson, da sie sich positiv auf die Genauigkeit und Koordination der Arme und Finger auswirkt. Die Kombination von Musiktherapie und physikalischer Therapie zeigt Verbesserungen in der motorischen Verlangsamung.

Musiktherapie gehört zu den aktivierenden Therapieformen. Sie ergänzt sinnvoll die medikamentöse Behandlung und die weiteren nichtmedikamentösen Therapieansätze

Rhythmische Übungen verbessern den Bewegungsablauf, erhöhen die Körperstabilität und verleihen mehr Sicherheit beim Gehen. Musiktherapie trägt auch zur Schulung kognitiver Fähigkeiten wie Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Koordination und Reaktionsfähigkeit bei. Gesangsübungen aktivieren die Sprachmotorik und verbessern das allgemeine Sprachverständnis durch musikalische Impulse.

Je nach Bedarf werden in Gruppen- und Einzeltherapien rhythmische, mundmotorische, mimische und Atemübungen durchgeführt. Begleitet von Musikinstrumenten wie Akkordeon, Klavier und Schlaginstrumenten, werden bewusste Lautstärken erzeugt. Choralsingen, Stimmübungen, rhythmische Körperbewegungen und aktives Musizieren sind Teil des Programms.

Rhythmische Musik verbessert die Schrittgeschwindigkeit, den Gangrhythmus und die Schrittlänge bei milden bis mäßigen motorischen Einschränkungen. Therapeutisches Singen integriert Elemente der Stimmbildung und fördert die Variation der Lautstärke, Klangfarbe und des Tonspektrums. Atemtechniken wie die Zwerchfellatmung und der Einsatz von Membranophonen (Kazoo) verbessern die Atemfunktion und die Beweglichkeit der Lippen.

Gesangsübungen in der Gruppe stärken nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern haben auch positive psychologische Effekte. Das Gruppenerlebnis gibt vielen Parkinson-Patienten Kraft, Motivation und ein gestärktes Zugehörigkeitsgefühl, wodurch die Gefahr der Isolation verringert wird.

Durch den Gedanke an Musik allein kann sich die Parkinsonsymptomatik bereits lindern bzw. verbessern. Diese „musikalische Stimulation“ aktiviert eine kinetische Melodie, die den Patienten ohne Musik fehlt. Viele erleben unmittelbar während der Therapie eine flüssigere Bewegung. Dieser Effekt hält bei regelmäßigem Training weit über die Therapiestunde hinaus an. In einigen Fällen kann Musiktherapie sogar Gangblockaden lindern. Musik unterhält, entspannt und beflügelt.

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